Die bisherigen Ergebnisse zeigen die deutliche Abhängigkeit der Effizienz der Wärmepumpensysteme von den Temperaturen zwischen Wärmequelle und Wärmesenke.
Sole-Wasser-Wärmepumpen
Für die Sole-Wasser-Wärmepumpen werden mittlere Arbeitszahlen von 3,3 erreicht, wobei die Anlagen mit Erdkollektor nur eine JAZ von im Durchschnitt 3,2 erreichen.
Die Schwankungen der Arbeitszahlen der einzelnen Sole-Wasser-Wärmepumpen werden neben den unterschiedlichen Soletemperaturen durch die Vorlauftemperaturen im Heizkreis verursacht. So haben Anlagen mit einer Vorlauftemperatur nahe 60 °C eine Arbeitszahlen um 2,5, während eine andere Sole-Wasser-Wärmepumpe z. B. mit einer Arbeitszahl von 4,6 nur die Heizwärmebereitstellung mit einer mittleren Vorlauftemperatur von etwa 36 °C für eine Fußbodenheizung übernimmt. Das Trinkwasser wird in diesem Fall durch eine separate Abluft-Wärmepumpe erwärmt.
Luft-Wasser-Wärmepumpen
Die Luft-Wasser-Wärmepumpen haben im Mittel eine Arbeitszahl von 2,7, wobei hier ebenfalls die Temperatur der Wärmesenke eine große Rolle spielt. Hinzu kommt, dass bei den Luft-Wasser-Wärmepumpen die Temperaturen der Warmwasserbereitung mit vorwiegend 55°C bis 60 °C über den Heizkreistemperaturen (im Mittel um 50 °C) liegen und dadurch im Sommer die Arbeitszahlen geringer als in den Wintermonaten ausfallen.
Im Downloadfenster ist die Präsentation der Ergebnisse abrufbar oder sie verwenden den Link zu weiterführender Literatur
http://wp-im-gebaeudebestand.de/german/index/



