Wärmepumpe in großen Objekten
Prinzipiell eignet sich die Wärmepumpe auch als Heizsystem für größere Wohnobjekte und für Objekte mit gewerblicher Nutzung. Sie kann auch hier ihre Stärken gut ausspielen, wenn die Rahmenbedingungen passen.
Analog dem Einfamilienhaus sind folgende Voraussetzungen wesentlich:
- Niedriger Heizwärmebedarf
- niedrige Vorlauftemperaturen
- gute Dimensionierung
Oftmals verhindert die Eigentümer/Nutzer-Problematik die Investition in eine Wärmepumpenanlage. Der Eigentümer trägt die höheren Investitionskosten (im Wesentlichen verursacht durch die Wärmequellenerschließung), der Mieter der Wohnung wäre der Nutznießer durch die niedrigen Betriebs- und Wartungskosten. Vereinzelt werden deshalb die Wärmepumpenanlagen im Contracting finanziert.
Pilotieren der Fundamente
Ist es bei der Errichtung notwendig die Fundamente zu pilotieren, dann ist es wirtschaftlich interessant spezielle Piloten zu verwenden. Bei diesen sind Absorbersysteme in die Stahlbetonpfähle und -schlitzwände eingelegt und werden als Wärmequelle genutzt.
Über die Fundamente wird Heizwärme aus dem Untergrund gewonnen (oberflächennahe Geothermie) und über geeignete Systeme im Gebäude bereitgestellt.
Kühlung
In umgekehrter Weise lässt sich dieses Prinzip auch zur Kühlung verwenden, indem überschüssige Wärme an den Untergrund abgegeben wird. Auf diese Weise ist bei entsprechend geeignetem Untergrund eine saisonale Speicherung von Kühl- und Heizenergie möglich.
Förderungen für gewerbliche Objekte
Wärmepumpen in gewerblich genutzten Objekten können durch die Kommunalkredit gefördert werden. Nähere Informationen zur Förderung finden sie auf deren Homepage.



