Grundwasser ist ein guter Wärmespeicher und bietet optimale Voraussetzungen für die Wärmepumpe. Selbst an den kältesten Tagen beträgt die Wassertemperatur (man spricht auch von der Quelltemperatur) rund 10°C. Kälter wird das Grundwasser nicht.
Für ein gut wärmegedämmtes Einfamilienhaus rechnet man mit einem Wasserbedarf von rund 2 bis 3 Kubikmetern pro Stunde.
Funktionsweise:
Über einen Förderbrunnen wird das Grundwasser entnommen und direkt der Wärmepumpe zugeführt. Die Wärmepumpe entnimmt dem Wasser Wärme und das abgekühlte Wasser wird anschließend in einen Schluckbrunnen wieder dem Wasserreservoir zurückgegeben. Der Abstand zwischen beiden Brunnen sollte mindestens 10 m betragen.
Bewilligungen:
Eine Grundwasserwärmepumpe benötigt immer eine wasserrechtliche Bewilligung. Zuständige Behörde ist die jeweilige Bezirkshauptmannschaft (Wasserrechtsbehörde).









