Umrüsten
Viele Hausbesitzer fragen sich, wie sie die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren und dabei noch Heizkosten sparen können. Einen Beitrag dazu kann die Wärmepumpe leisten, die erneuerbare Umweltwärme verwendet.
Jedoch muss bei den Überlegungen, ob tatsächlich eine Umrüstung zu einer Wärmepumpe möglich ist, einiges vom Fachmann geprüft werden.
- Welches Wärmeabgabesystem (Radiatoren, Fußbodenheizung,...) ist vorhanden? Kann es bzw. muss es adaptiert werden?
- Welchen energetischen Standard hat das zu beheizende Haus?
- Wie hoch ist die notwendige Vorlauftemperatur, um das Haus auf angenehme Raumtemperatur zu heben?
- Wie erfolgt die Warmwasserbereitung und wie hoch ist der Anteil?
Die Höhe der benötigten Vorlauftemperatur ist entscheidend für die erzielbare Effizienz der Wärmepumpenanlage und damit den Betriebskosten. Empfohlen wird eine Vorlauftemperatur (an den kältesten Tagen) von max. 40°C.
Parallel Betrieb
Häufig wird die Frage nach dem sog. Parallel Betrieb (auch bivalenter Betrieb genannt) gestellt.
Dabei wird die alte Heizung weiterhin in Betreib gehalten und parallel dazu die neue Wärmepumpe. Solche Anwendungen können Sinn machen, müssen aber vom gewissenhaften Planer genau überprüft werden.



